15.06.2016

Die Version 6 unserer Anwendung planbar ist verfügbar.


Neuigkeiten:
- Die Berichte sind dirket in planbar noch leichter erreichbar
- Sachkostengruppen für mehr Übersicht
- Vollkostenarbeitsplatz

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

22.07.2015

Unsere Software wird dieses Jahr 20!


Nach der ersten Präsentation unseres damals brandneuen Softwareprodukts Kalkül im März 1995 auf der ISH in Frankfurt konnten wir im Juli endlich auch das erste Programmpaket ausliefern.

Ganze 42 Kalkül-Versionen wurden allein im ersten Monat ausgeliefert. Einige Kunden aus dieser Zeit setzen nun das planbar (aktuelles Nachfolgeprodukt von Kalkül) bis heute gewinnbringend in Ihren Unternehmen ein und halten es dank Wartungsvertrag immer auf dem neuesten Stand.


Wir möchten einmal an dieser Stelle DANKE sagen:
Vielen Dank für 20 Jahre Treue und gemeinsamen Erfolg!

Frühe:

Heute:

05.05.2015

Neu: planbar Version 4

Die Version 4 unserer Anwendung planbar ist verfügbar.



Neuigkeiten:
- Simulationsergebnis als Grafik anzeigen
- Mitarbeitertypen sind änderbar
- Alle Druckausgaben sind exportierbar

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

30.06.2014

04.11.2013

Riskante Preisabsprachen vermeiden

In der Schweiz sind mehrere Bauunternehmen in den Verdacht illegaler Preisabsprachen geraten. Die zuständige Wettbewerbskommission (Weko) ermittelt wegen Verstoßes gegen das Kartellgesetz. Auch deutsche Handwerksunternehmen müssen sich auf strengere Kontrollen einstellen. Wird man als Unternehmer überführt, drohen saftige Strafen.

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19.09.2013

So spezialisieren Sie sich ohne Risiko

Spezialisten sind immer gefragt und haben selbst in der Flaute noch zu tun. Aber wie spezialisiert man sich eigentlich – ohne dabei Risiken einzugehen?

Wer sich ein wenig mit erfolgreichen Mittelständlern beschäftigt, stellt schnell eines fest: Sie alle haben sich spezialisiert. Manche haben sich auf besondere Produkte spezialisiert, manche auf spezielle Problemlösungen oder auf eine bestimmte Zielgruppe. „Hidden Champions“ nennt der Spezialisierungsexperte Hermann Simon diese Unternehmen, die sich auch von Wirtschaftskrisen und neuen Trends nicht unterkriegen lassen.

Doch wie wird man so ein Spezialist, ein Hidden Champion? Wie kann sich ein kleiner Handwerksbetrieb spezialisieren, ohne dabei gleich seine ganze Existenz aufs Spiel zu setzen?


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24.07.2013

Sommerferien: Zeit für die Adressenpflege

In fast allen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen oder stehen unmittelbar bevor. Handwerksbetriebe sollten einmal durchatmen und die Zeit zur Pflege ihrer Kundendaten nutzen. Damit lassen sich neue Umsatzpotenziale erschließen.

Über die Jahre wachsen die Kundendatenbanken auch in kleinen und mittleren Handwerksbetrieben kontinuierlich an. Doch jährlich werden auch durchschnittlich mehr als zehn Prozent aller Adressen von Privathaushalten unzustellbar, wie die Deutsche Post in einer Studie festgestellt hat. Das liegt beispielsweise an Umzügen, Todesfällen und an Änderungen bei postalischen Daten. Hinzu kommen Fehler in der Anrede oder im Namen sowie doppelte Aussendungen, welche die guten Geschäftsbeziehungen gefährden.

Daher sollten die Kundenadressen regelmäßig überprüft werden. Zumal die Kosten für eine Aktualisierung in der Regel deutlich niedriger sind als Produktion, Versand, Retouren und erneuter Versand unzustellbarer Mailings, Geschäftsbriefe und Pakete. 

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22.05.2013

Vollkosten – Nicht neu, aber immer wieder interessant



In unserem Kalkül2-Programm ist in diesem Jahr ein Schwerpunkt in den Neuerungen wieder das Thema Vollkosten.

Warum? Wo liegt der Unterschied zur Deckungsbeitragsrechnung?

In der Deckungsbeitragsrechnung muss der erwirtschaftete Ertrag pro Stunde einen gewissen Betrag ergeben, damit ein Auftrag alle Kosten des Betriebes abdeckt. Klingt ja ganz nett, aber wenn ich den „gewissen“ Betrag nicht kenne, nützt die Deckungsbeitragsrechnung wenig.

Bei der Vollkostenrechnung wird zu den direkten Auftragskosten (Material- und Lohneinkauf) der Solldeckungsbeitrag addiert. Das ist der Betrag, der die übrigen Fixkosten abdeckt. Dadurch gewinne ich mehr Sicherheit in der Kalkulation. Sobald der Ertrag in einer Vollkostenbetrachtung über 0,00 Eur liegt, beginnt bereits die Gewinnzone.

Immer mehr Betriebe erkennen die Notwendigkeit, die Kalkulation auf Vollkosten umzustellen. Wir haben sogar eine Möglichkeit für unsere Kunden kleine Vollkostenberechnungen vor Ort beim Kunden via Smartphone durchzuführen. (Demo unter http://www.syntax-ol.com/kalkuel/kalkuel)

27.03.2013

Gründer: Auf die Werbung kommt es an

Die anfängliche Euphorie sein eigener Chef zu sein, ist schnell verflogen, wenn die Kunden ausbleiben und das Geschäft nicht läuft. Deshalb sollten Existenzgründer von Anfang an in Online- und Social-Media-Marketing investieren.

Für Existenzgründer ist es am Anfang ihrer Unternehmertätigkeit von existen­tieller Wichtigkeit, Kunden für ihr Pro­dukt beziehungsweise ihre Dienstleistung zu finden. Doch das Gewinnen von Neukunden und der Aufbau eines Kundenstamms sind sehr aufwändig. Hinzu kommt, dass für ein professionelles Marketing mit konsequenter Kundenansprache oft nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Der Vertrieb über das Internet kann den hohen Aufwand an Zeit und Kosten, die für einen tra­ditionellen Vertrieb anfallen, deutlich reduzieren.

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12.02.2013

Ganzer Lohn für halbe Gesellen

In seinen Albträumen sagt Malermeister Michael Thies seinen Kunden diesen Satz: "Hier ist mein Geselle, der kostet 40 Euro die Stunde – aber der kann nichts." Ein Interview.

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09.01.2013

Hybridautos: Kosten und Nutzen genau durchrechnen

Hybridfahrzeuge gelten als Saubermänner. Ihr Vorteil: Sie verbrauchen weniger Kraftstoff und verringern damit auch den Ausstoß Kohlendioxid. Ihr Nachteil: Sie sind in der Anschaffung meist teurer. Wer beim nächsten Fahrzeugkauf zu einem Hybridmodell wechseln will, sollte deshalb die Vor- und Nachteile abwägen.

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19.12.2012

Nachschub für die Sklaventreiber?

Die Billigkonkurrenz arbeitet mit Niedriglöhnen. Aber wie finden die Billigheimer bloß Mitarbeiter, die sich mit ein paar Euro zufrieden geben? Die Antwort ist erschreckend einfach: Angebliche Leiharbeitsfirmen machen es möglich!

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04.12.2012

Mitarbeiter krank, Betrieb tot

Stimmt, Sie müssen sich sowieso schon um alles selbst kümmern. Jetzt auch noch um die Gesundheit der Mitarbeiter? Wir haben 5 kurze Fragen, die Sie beantworten sollten. Danach wissen Sie, ob aktive Gesundheitsförderung Ihr Ding ist.

Viele Unternehmen schieben das Thema Gesundheitsförderung vor sich her, weil andere Sachen erst einmal dringender sind. Doch das ist heikel: Wer nichts für die Gesundheit seiner Mannschaft tut, muss mit verheerenden Folgen rechnen, warnt Prof. Jutta Rump von der Hochschule Ludwigshafen.

Anhand von 5 Fragen kann sich jeder Handwerker die Folgen klar machen:
 
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12.10.2012

Ausbildungsabbrüche sind für Betriebe teuer

Brechen Auszubildende ihre Lehre ab, ist das nicht nur mit Enttäuschung für alle Beteiligten verbunden. Für die Betriebe fallen zum Teil hohe Kosten an. Mit zielgerichteter Suche können Handwerkbetriebe die Wahrscheinlichkeit einer Vertragslösung reduzieren.
Im Handwerk wird jeder vierte Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Analysiert wurden die Kosten und Nutzen von Ausbildungsverhältnissen in 51 Ausbildungsberufen aus Sicht der Betriebe.
 
Werden im Handwerk Ausbildungsverträge gelöst, geschieht das durchschnittlich nach 13 Monaten. Der Studie zufolge entstehen den Betrieben dadurch Kosten von rund 7.183 Euro.

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21.09.2012

Sich in guten Zeiten für schlechte rüsten

In einigen Branchen mehren sich die Anzeichen, dass sich die Konjunktur verschlechtert. Vereinzelt wird schon eine neue Krise befürchtet. Für Handwerksbetriebe würde das bedeuten, dass der kurze aber heftige Aufschwung seit der Wirtschafts- und Finanzkrise schon wieder endet und dass auch sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Die große Wirtschafts- und Finanzkrise liegt erst wenige Jahre hinter uns. Nun wird es für die Unternehmer höchste Zeit, die Lehren aus der letzten Krise zu ziehen und Vorbereitungen für neue Krisenzeiten zu treffen. 

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17.08.2012

Einkauf: Wie Sie mehr Material für weniger Geld bekommen

Bei den Einkaufspreisen können nicht nur Großunternehmer sparen. Handwerksbetriebe, die sich auf wenige Lieferanten konzentrieren, haben mehr Verhandlungsmacht.

Bei den Materialkosten können Handwerksbetriebe sparen – wenn sie sich drum kümmern.
„Gute Preise im Einkauf bekommen doch nur Großunternehmen“, meckern viele Kleinunternehmer und Mittelständler. Doch wer meint, dass nur derjenige gut verhandeln kann, der auch hohe Umsätze erzielt, liegt falsch. Das jedenfalls weiß Matthias Grossmann, Inhaber der MGS-Einkaufsberatung mit Sitz in Aschaffenburg.

Der Einkaufsexperte rät Handwerksunternehmern zu drei Strategien, um ihre Beschaffungskosten zu verringern:

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16.07.2012

Moralisch unmoralisch!


Eine aktuelle Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk der Universität Göttingen (ifh Göttingen) hat sich mit dem Thema Zahlungswilligkeit deutscher Auftraggeber gegenüber den von ihnen beauftragten Handwerksbetrieben befasst. Es wurden insgesamt 40 Unternehmen aus der Region Hannover, Braunschweig und Hildesheim-Südniedersachsen zu

-          Bonitätsprüfung von potenziellen Kunden
-          Sicherheit bei der Vertragsgestaltung
-          Rechnungserstellung und Forderungsüberwachung
-          Mahn- und Inkassowesens

befragt.  Die Ergebnisse zeigen, dass viele Betriebe zu wenig Aufwand in die Vorab-Prüfung ihrer Kunden und die konsequente Nachverfolgung ihrer Forderung investieren, obwohl 80 Prozent der befragten Betriebe Forderungsausfälle zu beklagen haben. 71,9 Prozent der Befragten sehen sogar eine grundsätzliche Zahlungsunwilligkeit des Geschäftspartners als Ursache. Eine stärkere Einflussnehme auf die Zahlungsmoral der Kunden ist hier durchaus angebracht und auch möglich. Eine verlässliche Überprüfung der Kunden und ein gutes Forderungsmanagement können in vielen Fällen helfen.


Ich finde es fast erschreckend,  wie leichtfüßig mancher Unternehmer bei diesem wichtigen Thema agiert. Defizite sind in diesem Fall leicht korrigierbar. Natürlich können Sie an der grundsätzlichen Zahlungsbereitschaft Ihrer Kunden nichts ändern, Sie können allerdings Ihren eigenen Beitrag leisten, damit Sie Ihre erbrachten Leistungen bezahlt bekommen. Die Bonitätsprüfung des Auftraggebers sowie eine zeitnahe Rechnungserstellung und Übermittlung an den Auftraggeber bilden neben vertraglichen Absicherungsklauseln die Grundlagen dafür.

Ich lese gerne Ihre Meinung dazu!

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22.06.2012

Richten Sie sich auf gute Geschäfte ein!

Sie haben regelmäßig Kunden im Betrieb zu Gast, führen dort Verhandlungen, schließen Verträge? So schaffen Sie die richtige Atmosphäre – in Ihrem Büro, im Ausstellungsraum oder im Besprechungszimmer.
Alle Argumente sind auf Ihrer Seite? Dann machen Sie es Ihren Kunden leicht, mit Ihnen ins Geschäft zu kommen. Außer Ihrer Persönlichkeit und Körpersprache beeinflusst auch die Gestaltung Ihrer Räume das Verhalten Ihrer Kunden wesentlich. Psychologin Anna Steidle vom Promotionskolleg MIR der Universitäten Chemnitz und Stuttgart forscht zur Wechselwirkung zwischen Menschen und Räumen. Und gibt Tipps für gute Rahmenbedingungen für Verhandlungsabschlüsse.

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06.06.2012

Arbeitseinheiten - Arbeitswerte

Als Argument für die Umstellung auf Arbeitseinheiten hören wir immer wieder, dass dadurch verdeckte Verrechnungssatzerhöhungen durchgesetzt werden können. Ist so ein Argument überhaupt noch zeitgemäß? Wir denken, dass heutzutage in einer Zeit, die geprägt ist von Internetvergleichen, Billiganbietern, schwindender Kundentreue usw. so etwas nicht funktioniert.

Also sind Arbeitseinheiten kein Thema?

Wir sprechen hier ist ja über den betriebsnotwendige Verrechnungssatz, der vielleicht nicht dem im Markt durchzusetzenden Wert entspricht. Da kann es vordringlich nicht darum gehen, Erhöhungen durchzusetzen, sondern mehr Stunden zu berechnen und dafür haben Arbeitseinheiten gegenüber einer Abrechnung in Stunden (oder halben Stunden) und auch gegenüber einer minutengenauen Abrechnung Vorteile.

Ein Kundendiensttechniker mag nicht unbedingt 1,5 oder 2 Stunden aufschreiben, wenn er 68 Minuten beim Kunden war. Dagegen wären 7 Einheiten a 10 Minuten kein Thema. Auch wird er bei einer minutengenauen Abrechnung nicht exakt 1 Stunde und 5 Minuten aufschreiben, sieht ja kleinlich aus. Auch hier werden problemlos 7 Einheiten eingetragen und so sogar eine Produktivität von über 100 Prozent erreicht. Wenn sich bei gleich bleibenden Kosten die Produktivität erhöht, sinkt der Verrechnungssatz und das ist doch das Ziel! Versetzen Sie sich in Ihren Mitarbeiter vor Ort und machen Sie es ihm leicht.

01.06.2012

5 Tipps: So erkennen Sie Angebotssammler!

Der Verband Privater Bauherren rät: Kunden sollten auch bei Kleinaufträgen immer Angebote einholen – am besten gleich drei – und dann einen Festpreis aushandeln. Da hilft wohl nur eins: So erkennen Sie Angebotssammler und sortieren sie aus.

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02.05.2012

Flexible Arbeitszeiten werden immer normaler

Rund 50 Prozent aller Beschäftigten haben inzwischen ein Arbeitszeitkonto, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vor zwanzig Jahren galt das erst für 25 Prozent in Westdeutschland und für vier Prozent in Ostdeutschland. Heute ist der Ost-West-Unterschied verschwunden.

Von Arbeitszeitkonten würden sowohl die Beschäftigten als auch die Betriebe profitieren, erklärt die IAB-Arbeitsmarktforscherin Ines Zapf. Die Beschäftigten gewinnen durch Arbeitszeitkonten an Flexibilität und können so beispielsweise leichter Familie und Beruf vereinbaren. Für die Betriebe ist vorteilhaft, dass sich die Arbeitszeiten auch am Arbeitsanfall orientieren. Mit der Einführung von Arbeitszeitkonten werden bezahlte Überstunden zum Teil durch sogenannte transitorische Überstunden ersetzt, die nicht extra vergütet, sondern durch Freizeit ausgeglichen werden.

Die Zahl der bezahlten Überstunden ist in den letzten Jahrzehnten daher deutlich zurückgegangen. Während im Jahr 1991 noch durchschnittlich 1,2 bezahlte Überstunden pro Arbeitnehmer und Woche verzeichnet wurden, sank der Wert mittlerweile auf weniger als eine Stunde pro Woche. Aufgrund der Wirtschaftskrise lag der Wert im Jahr 2009 sogar bei nur 0,7 Stunden pro Woche. Die IAB-Studie steht im Internet.

23.03.2012

Durch Steuertipps Rendite steigern

Trotz sinkender Fördersätze oder gerade deshalb boomt der Absatz von Photovoltaikanlagen in diesen Tagen noch. Häufig wollen die Kunden noch schnell investieren, wissen aber nicht genau, worauf sie sich steuerlich einlassen. Handwerksbetriebe können ihre potentiellen Kunden Tipps geben.

Hier finden Sie die wichtigsten Fakten: http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de

10.02.2012

Warum sind Ihre Leute so unpünktlich?

Warum lassen Handwerker so oft auf sich warten? Richtig, die Frage, die stern.de jetzt gestellt hat, enthält eine Unterstellung. Oder doch nicht? Die Antwortversuche der Stern-Leser sind jedenfalls interessant – auch für das Termingespräch mit Ihren Kunden.


Offensichtlich haben sich auch Handwerksmeister an der Stern-Aktion beteiligt, die Antworten sind auffallend moderat. Die wichtigste Erklärung: handwerkliche Arbeiten sind einfach schwer planbar.

• Die Mitarbeiter können nicht jedes Teil für eine Reparatur dabei haben

• Verzögerungen gibt es schon, weil die Problembeschreibung der Kunden häufig vage ist. "Ich verstehe nicht, wieso sich die meisten über Handwerker und Wartezeiten aufregen. Beim Arzt macht man einen Termin, geht dort in die Praxis und wartet dann eine Ewigkeit", schreibt ein Stern-Leser.

• Die Antwort eines Kollegen: "Man kann ja schlecht beim vorherigen Termin abbrechen, wenn man noch nicht fertig ist. Das würde der Kunde nicht akzeptieren."

• Ein Elektroinstallateur mit Erfahrungen im Kundendienst verweist auf die „Verzögerungen, die sich am Ende des Tages aufsummieren“.

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13.12.2011

Mobiles Büro zum kleinen Preis

Chefs brauchen nicht mehr als Laptop oder Smartphone, Software und einen cleveren Mobilfunkvertrag, um auch unterwegs komplett einsatzbereit zu sein.

Ein mobiles Büro ist für jeden Handwerksbetrieb mit Außendienst ein Muss. Dafür reichen ein Notebook oder ein Smartphone, die entsprechende Software und ein günstiger Mobilfunkvertrag. Und bei Tarifen lässt sich entscheidend sparen, wie die Übersicht von handwerk magazin zeigt.

Sind die Kosten für Hard- und Software leicht vergleichbar, so ist der Tarifdschungel im Mobilfunk kaum mehr zu durchblicken. Telekommunikationsexperte Christoph Zinkgräf vom Testportal Verivox hat deshalb für handwerk magazin passende Unternehmerangebote herausgesucht und klärt zudem darüber auf, was grundsätzlich bei der Tarifauswahl zu beachten ist.

Keinesfalls „von der Stange“ sollten Chefs einkaufen, sondern immer individuelle Tarife auswählen. Denn nur auf diesem Weg ist sichergestellt, dass sie nicht zu viel für ihre mobile Freiheit ausgeben.

Tipp: Die Übersicht der Mobilfunktarife hilft den Durchblick im Tarifdschungel zu bewahren.

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14.10.2011

Betriebsnotwendiger Verrechnungssatz im Mittelstand

Es gibt eine neue Gruppe im Business-Netzwerk XING, die sich mit dem Thema Verrechnungssatz beschäftigt. Schließen Sie sich an und diskutieren Sie mit anderen Betrieben, Beratern und Verrechnungssatzprofis.

Hier kommen Sie zur neuen Gruppe.

07.09.2011

5 Tipps für krisenfeste Finanzen

Auch wenn die nächste Krise hoffentlich noch lange auf sich warten lässt: 5 Tipps zeigen, wie Sie sich jetzt finanziell auf den Ernstfall vorbereiten.

Was ist denn nun mit der Konjunktur? Die Bundesbank sieht weiter gute Aussichten. Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich hingegen "erheblich abgekühlt". "Die deutsche Wirtschaft kann sich den weltweiten Turbulenzen nicht entziehen", schlussfolgern dort die Forscher. Wirklich nicht?

Im Handwerk zumindest sehen die Daten noch recht gut aus. Und: Einer aktuellen Umfrage der Deutschen Bank zufolge haben kleine und mittlere Unternehmen den Aufschwung genutzt und "sich eine gute finanzielle Grundlage erwirtschaftet".

Genau der richtige Zeitpunkt für einen taktischen Check: Wie krisenfest ist Ihr Betrieb? Und was können Sie tun? Ein wichtiger Baustein sind dabei die Finanzen, weiß Betriebsberater Wolfgang Miethke, Finanzierungsexperte der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Fünf Punkte sollten Handwerksbetriebe dabei auf den Prüfstand stellen:

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Handwerk ächzt unter Preisdruck

Frankenberg/Rochlitz. Viele Firmen im Landkreis haben trotz guter Auftragslage unter dem Strich immer weniger Geld in der Kasse. "Viele Unternehmer kalkulieren am unteren Limit. Es bleibt nach Abzug aller Kosten viel zu wenig hängen", sagt Kreishandwerksmeister Jürgen Endmann. Von auskömmlichen Gewinnen um die zehn Prozent pro Auftrag sei man weit entfernt. "Wir dümpeln momentan bei zwei bis drei Prozent herum", zeigt er auf.

Die Folgen dieses ruinösen Wettbewerbs sind bedenklich: Investitionen bleiben auf der Strecke, Löhne stagnieren. Städten und Gemeinden fehlen Gewerbesteuereinnahmen, die sich nach den Gewinnen der Unternehmen richten.

"Hier beißt sich die Katze doch in den Schwanz. Erwirtschafte ich keine Überschüsse, kann ich auch nicht investieren", warnt Martin Bergmann, Seniorchef der Peniger Bergmann AG, vor einer Preisspirale nach unten. Das Unternehmen fertigt Betonteile für die Baubranche. Auch in diesem Segment seien "die Preise im Keller". Daher setzen die Bergmänner auch auf Kläranlagen als zweites und mittlerweile umsatzstärkeres Standbein.

Öffentlicher Sektor - rotes Tuch

Vor allem den öffentlichen Sektor haben die Handwerker als rotes Tuch ausgemacht. Der Grund: Aufträge gibt es nur für das wirtschaftlichste Angebot - man könnte auch sagen das billigste. Bergmann: "Der Ausschreibungsmodus ist eine Krux. Dieses Billig-Prinzip und Preisdrücken sind ein tödlicher Kreislauf. Vielen steht das Wasser daher bis zum Hals." Jürgen Endmann hat als Inhaber eines Dachdeckerbetriebes aus dem System bereits seine Schlüsse gezogen. "Ich beteilige mich schon lange nicht mehr an öffentlichen Ausschreibungen. Da kommt nichts raus. Und sobald kleine Nachbesserungen nötig sind, legen wir drauf", sagt Endmann.

Der Frankenberger Bauunternehmer Holger Schiemann sieht es ähnlich. Er kann die insgesamt gute Auftragslage auch für sein Unternehmen bestätigen. Da er aber fast ausschließlich im privaten Auftrag arbeitet, habe er derartige Probleme wie andere seiner Branche nicht. An großen Projekten seiner Stadt wie dem Bildungszentrum beteilige er sich ohnehin nicht. "Denn bei öffentlichen Ausschreibungen dieser Art habe ich eh keine Chance", bedauert er.

Richtlinien-Änderung angemahnt

Der Frankenberger Bauamtsleiter Sven Blümel ist mit den für Sachsen geltenden Vergaberichtlinien ebenfalls nicht glücklich. "Wir sind aber die falsche Adresse. Die Firmen müssen Druck bei der Staatsregierung machen", verweist er auf Dresden. Denn die öffentliche Hand und somit auch die Stadt Frankenberg habe sich an die Vorschrift zu halten, und die besage nun mal: Ab einem Netto-Auftragsvolumen von 25.000 Euro muss öffentlich ausgeschrieben werden. Positiv empfand er die zwei Jahre, in denen die Regelungen des Konjunkturpakets galten. "Da konnten wir bis zu einer Million Euro beschränkt ausschreiben." Blümel wünscht sich, auch in Sachsen bis zu sechsstelligen Summen beschränkte Ausschreibungen zuzulassen. Dann hätten auch kleinere und für ihre gute Arbeit bekannte Firmen eine reelle Chance.

Penigs Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) versteht die Kritik der Unternehmer. "Vielleicht sind die Regelungen ungerecht. Andererseits gibt es wahrscheinlich kein absolut faires und ideales System", sagt er.

Eine Alternative wäre das Schweizer Modell. Dieses schließt Dumping-Angebote aus. Das begrüßt auch Jürgen Endmann. "Es war politisch schon einmal angeregt, dass der billigste Anbieter rausfällt. Das wäre auch sinnvoll."

Quelle: www.freiepresse.de

Mit Kleinkram Steuern sparen

Büromöbel, Werkzeuge oder Computer: Schnell addieren sich kleinere Investitionen zu einem großen Kostenblock. Nicht alle Unternehmen sind mit den aktuellen steuerlichen Wahlrechten für Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) vertraut.

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09.08.2011

10 Sätze, für die Ihre Kunden Sie lieben

Kaum etwas hält sich so hartnäckig, wie Vorurteile gegenüber Handwerkern. Das ist in Verkaufs- und Beratungsgesprächen ein Problem. Doch es gibt ein paar Sätze, mit denen Sie Ihre Kunden überzeugen - und ihnen die Vorurteile austreiben.

Auftraggeber sind gegenüber Handwerkern notorisch misstrauisch: Wird er pünktlich sein? Wird er es wirklich so machen, wie ich es will? Bestimmt wird es teurer als besprochen ...

Abbauen können Sie dieses Misstrauen durch zehn einfache Sätze, die in (fast) jedes Beratungs- und Verkaufsgespräch passen. Doch Vorsicht: Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können.

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01.07.2011

Warum so viele Existenzgründer scheitern- Der Stundenverrechnungssatz

Warum scheitern so viele Existenzgründer? - Diese Frage stellen sich sicherlich viele Leute jeden Tag. In der Vergangenheit mussten Experten immer wieder feststellen, dass es Existenzgründer gibt, denen sämtlich Kenntnisse aus dem kaufmännischen Bereich fehlen. Somit wird oftmals schon die erste Hürde - der Businessplan zum Spießrutenlauf.

Es erwartet natürlich niemand, dass jemand, der seine Zukunft im handwerklichen Bereich sieht, der Kaufmann schlecht hin ist. Allerdings dürfen gewisse Erwartungen auch an einen Handwerker gestellt werden. So sollte jeder, unabhängig vom späteren Kerngeschäft, in der Lage sein, seinen eigenen Stundenlohn zu kalkulieren. Selbst diese Kleinigkeit wird vielen angehenden Unternehmern zum Hindernis. Statt den eigenen Stundensatz tatsächlich zu kalkulieren, gehen viele Existenzgründer dazu über, die Stundensätze der Mitbewerber anzunehmen. Die Höhe der Stundensätze ist aber von vielen verschiedenen Faktoren des eigenen Betriebes abhängig und darf primär nicht mit denen der Mitbewerber gleichgesetzt werden. Erst wenn der eigene Stundensatz kalkuliert wurde, darf dieser Satz mit dem der Mitbewerber verglichen werden. Sollten die Abweichungen zu den Mitbewerbern deutlich ausfallen, so sollte sicher gestellt werden, dass auch alle eigenen Kosten berücksichtigt wurden. Anschließend kann der Satz des eigenen Unternehmens nochmals nachkalkuliert werden.

Quelle: existenzgruender21.de

16.06.2011

Arbeitslohn beim Auslandeinsatz

Wird ein Maurer von seinem Arbeitgeber nach Dänemark entsendet, so kann er nicht den dort üblicherweise gezahlten Maurerlohn verlangen – der rund 20 Euro pro Stunde beträgt.

Das Bundesarbeitsgericht hat in dem aktuellen Fall entschieden, dass dem Maurer auch nicht der in Westdeutschland normalerweise gezahlte Lohn zusteht, wenn sein Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern seinen Betriebssitz hat.

Lediglich den "Mindestlohn Ost", der mit rund 10 Euro pro Stunde 1 Euro weniger ausmacht als der Westlohn, könne er verlangen.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20. April 2011, Az.: 5 AZR 171/10

13.04.2011

Mehr Spielraum für Arbeitgeber

Mit einem überraschenden Urteil bietet das Bundesarbeitsgericht den Unternehmern – auch im Handwerk – neue Möglichkeiten zum Abschluss befristeter Arbeitsverhältnisse.

efristungen sind nun ohne Begründung erlaubt, auch wenn der Arbeitnehmer schon vorher im Betrieb gearbeitet hat, solange dies nur mindestens drei Jahre zurückliegt.

Damit kippten die Richter eine (an sich eindeutige) gesetzliche Vorschrift zu befristeten Arbeitsverhältnissen, die bei den Arbeitgebern seit Jahren zu Kopfschütteln geführt hatte, von den Arbeitsgerichten aber „gehorsam" angewandt worden war.

Danach durfte ein Unternehmer niemanden mehr ohne „Sachgrund" (für maximal 2 Jahre) einstellen, wenn dieser Arbeitnehmer zuvor schon einmal bei ihm befristet oder unbefristet beschäftigt war. Und das auch dann, wenn die damalige Beschäftigung Jahrzehnte zurücklag.

So konnte es sein, dass ein Student, der mit 20 Jahren bereits einmal bei einer Firma befristet angestellt war, sieben oder acht Jahre später nicht noch einmal befristet eingestellt werden durfte – weder mit noch ohne „sachlichem Grund".


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24.03.2011

Geschäftslage auf Rekordniveau

Handwerker sind so optimistisch wie lange nicht mehr. Das ergibt eine Umfrage der Creditreform Wirtschaftsforschung. Warum die Betriebe bald wieder investieren wollen.

Immer mehr Handwerksbetriebe machen wieder mehr Umsatz: Der Anteil der Handwerksunternehmen, die ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern konnten, hat sich von 21,2 auf 32 Prozent erhöht, während nur noch 14,2 Prozent der Befragten von Umsatzeinbußen betroffen waren. Im Vorjahr hatten noch doppelt so viele Betriebe (30,7 Prozent) unter Umsatzrückgängen zu leiden.

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02.03.2011

Zehn Empfehlungen für Datenschutz und Sicherheit im Internet

Jedem zweiten Internetnutzer fehlen Informationen, wie er selbst seine persönlichen Daten schützen kann. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Die Deutsche Handwerks Zeitung hat zehn wichtige Empfehlungen für Datenschutz und Sicherheit im Internet zusammengestellt.

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25.02.2011

Aufträge fürs Handwerk in aller Welt!

Auch wenn der Auftraggeber zunächst ungewöhnlich klingt, ist es lohnend, die Internetseite des Auswärtigen Amtes zu besuchen. Dort werden immer wieder Aufträge ausgeschrieben, die für Handwerksbetriebe interessant sind. Besonders betrifft dies Unternehmen, die aus dem Bau- oder Ausbaubereich kommen.

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04.02.2011

Bundesrechnungshof will "Handwerksbonus" abschaffen

"Handwerkerbonus" ade? Der Bundesrechnungshof rät der Bundesregierung, die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen abzuschaffen. Setzt sich der Rechnungshof mit der Forderung durch, drohen den Betrieben Umsatzeinbrüche.

Zu hohe "Kontrolldefizite" seitens der Finanzämter und "Mitnahmeeffekte“ seitens der Steuerpflichtigen hätten dazu geführt, dass die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen abgeschafft werden muss, schreibt der Bundesrechnungshof in einer Mitteilung.


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13.01.2011

Verbraucherschützer warnen vor „Neuer Robinsonliste“

Wen nervt sie nicht? Unerwünschte Werbung per Telefon, Fax, E-Mail oder Post ist für viele Menschen eine ziemliche Belästigung. Da klingt das Angebot der „Neuen Robinsonliste" verführerisch: Sie will die Werbebelästigung verringern. Doch Verbraucherschützer warnen ...

Zunächst klingt das Schreiben gut: Die Eintragung in die Neue Robinsonliste sei kostenfrei. Man stelle Callcentern und anderen Werbetreibenden die Daten zum Abgleich zur Verfügung, heißt es in den persönlich adressierten Fax-Schreiben: „Diese Firmen werden angehalten Ihre Daten aus ihren Werbekarteien zu löschen, sodass Sie weniger Werbung erhalten."

So weit, so gut. Der Haken kommt noch: Die "Neue Robinsonliste" bietet außerdem an, die Daten an Werbetreibende zwecks Löschung weiterzuleiten. Kostenpunkt pro Jahr: 350 Euro netto. Und wer den Service nicht kündigt, verlängert den Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

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10.01.2011

Vorschriften beim Impressum einhalten

Die Missachtung rechtlicher Vorgaben für den Webauftritt wird schnell zu einem kostspieligen Unterfangen. Der Online-Ratgeber „Website-Gestaltung” des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) zeigt auf, dass zwar fast alle der über 5.000 befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) über ein Impressum verfügen, dieses jedoch bei knapp einem Viertel der Unternehmen die rechtlichen Vorschriften nicht erfüllt.

04.11.2010

Bündnis gegen Schwarzarbeit

Nach einer bundesweiten Kontrolle des Zolls auf Baustellen haben sich die Tarifparteien im Maler- und Lackiererhandwerk und das Bundesfinanzministerium zu einem Bündnis gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit zusammengeschlossen. Vor allem die Branche der Maler und Lackierer hatten die Ordnungshüter Anfang Oktober im Visier.

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22.10.2010

Altersgemischte Teams arbeiten effizienter

Wie aus einer Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht, steigert die Mischung von jungen und älteren Mitarbeitern in einem Unternehmen die Produktivität beider Altersklassen.

Offensichtlich profitierten jüngere Mitarbeiter auch im direkten Arbeitskontakt von der Expertise und langen Berufserfahrung der älteren Kollegen, sagten die Wissenschaftler.

Zwar seien Ältere im Durchschnitt nicht weniger leistungsfähig als jüngere Beschäftigte, von Betrieb zu Betrieb gebe es aber erhebliche Produktivitätsunterschiede. Besonders wirksam zur Förderung älterer Mitarbeiter sei den Studienergebnissen zufolge die altersgerechte Ausstattung der Arbeitsplätze, beispielsweise durch eine bessere Beleuchtung oder kontrastreichere Bildschirme. Wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass ältere Arbeitnehmer produktiver sind, wenn sie keine körperlich belastenden Arbeiten übernehmen müssen.

Demgegenüber konnten die Wissenschaftler für die gezielte Weiterbildung älterer Beschäftigter ebenso wenig positiv Effekte nachweisen wie für die Altersteilzeit. Dies liege möglicherweise daran, dass Mitarbeiter nach einer Weiterbildung bisher häufig die gleichen Aufgaben erledigten wie zuvor, hieß es.

Bei Altersteilzeit wiederum überwiege in Deutschland das sogenannte Blockmodell. In diesem Modell wechselten Arbeitnehmer meist früher in den Ruhestand, ohne vor dem Ausstieg die Arbeitszeit zu reduzieren. "Neue Energien" durch kürzere Arbeitszeiten würden auf diese Weise nicht frei gesetzt, vielmehr handele es sich bei der Altersteilzeit im Blockmodell lediglich um eine "versteckte Frühpensionierung".

Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de


07.10.2010

Das richtige Nein

Eine korrekt formulierte Absage an Bewerber schützt nicht nur vor arbeitsrechtlichen Klagen, sie wirkt sich auch positiv auf den Ruf des Unternehmens aus.

„...leider haben wir uns für einen Kandidaten mit einer besser passenden Qualifikation entschieden..." So oder ähnlich klingen die Ablehnungsschreiben der meisten Personalverantwortlichen. Aus gutem Grund: Möglichst neutral gehalten verringern sie das Risiko des Unternehmers, wegen Diskriminierung verklagt zu werden.

Denn seit August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Dieses müssen alle Arbeitgeber nicht nur bei der Formulierung von Stellenanzeigen, sondern auch bei Absagen auf Bewerbungen beachten. Das Gesetz soll arbeitssuchende Menschen vor Diskriminierung schützen. Wer zu Unrecht bei der Auswahl benachteiligt wurde, hat Anspruch auf Schadensersatz.

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01.10.2010

EOS Zehn-Länder-Studie: Süddeutsche Unternehmen von Forderungsausfällen besonders stark betroffen

Deutsche Unternehmen müssen durchschnittlich 2,8 Prozent ihrer Forderungen abschreiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Summe der Forderungsausfälle insgesamt spürbar gestiegen: 2009 gaben die befragten Unternehmen noch an, dass 2,1 Prozent der Rechnungen nicht bezahlt wurden. Das ergab die EOS Zehn-Länder-Studie 2010 "Europäische Zahlungsgewohnheiten".

Besonders stark von Forderungsausfällen betroffen sind süddeutsche Unternehmen mit Geschäftskunden. Hier fallen 4,2 Prozent der Forderungen aus. "Deutschlands Süden hat mehr unter der Krise gelitten als andere Regionen. Dies liegt zum Einen sicherlich daran, dass im Süden die wichtigsten Finanzdienstleistungszentren beheimatet sind, die besonders hohe Forderungsausfälle verzeichnen mussten. Zum Anderen waren Versicherungen gefährdet sowie Handelsunternehmen mit hohem Exportanteil", erklärt Stephan Spieckermann, Geschäftsführer EOS Deutschland, Geschäftsbereich B2B. Im Bereich Privatkunden müssen Unternehmen im Westen den höchsten Anteil der Forderungen (3,8 Prozent) abschreiben.

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16.09.2010

Wechselkennzeichen für das Bauhandwerk nützlich?

Ab 2011 kann wohl ein Kennzeichen auf bis zu drei Autos ausgewechselt werden. Die Regierung hilft beim Geldsparen, denn zukünftig soll man mehrere Fahrzeuge mit einer Kfz-Police fahren können. Österreich und die Schweiz machen es bereits erfolgreich vor. So soll künftig nun auch in Deutschland auf ein Auto-Kennzeichen bis zu drei Fahrzeuge zulassen werden können. Aber bringt die neue Regelung auch Vorteile für das Handwerk? Für den Verbraucher mit Cabrio und Wohnmobil sicherlich eine lohnende Neuerung. Doch auch der selbstständige Handwerker mit privatem KFZ und geschäftlichen Lieferwagen könnte profitieren.

Ob ein Kennzeichen zwischen Bagger und Tieflader gewechselt werden darf, ist noch offen. Sicherlich wäre es eine Entlastung von Bauunternehmen und Handwerksbetrieben mit großen Maschinen- und Fahrzeugpark wünschenswert, von dem immer nur ein Teil benötigt wird.

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06.09.2010

Justiz stärkt Rechte der Bauunternehmer

"Die Rechnung ist nicht prüfbar, wir zahlen nicht!" Kaum ein Bauhandwerker hat diesen Spruch noch nicht gehört. Meistens dient er dem Auftraggeber nur als Vorwand, um die Zahlung hinaus zu zögern. Denn bislang konnten Kunden die Rechnung eines Unternehmers schon wegen kleiner Ungereimtheiten ablehnen. Damit ist es jetzt vorbei, hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

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31.08.2010

In fünf Schritten zum Kampagnenmeister

Wozu macht das Handwerk eine Imagekampagne? Welchen Mehrwert bringt sie Handwerksbetrieben? Wie können Betriebe die Kampagne konkret nutzen? Diese Fragen beantwortet der neue Leitfaden "In fünf Schritten zum Kampagnenmeister".

Die einfach verständliche und praxisnahe Bedienungsanleitung bringt auf 20 übersichtlich gestalteten Seiten auf den Punkt, was Handwerker und Betriebe zur Kampagne wissen müssen.

Den Leitfaden zum Kampagnenmeister herunterladen (pdf-Datei)

Quelle: deutsche-handwerks-zeitung.de

23.08.2010

Wann ist Wegezeit auch Arbeitszeit?

Auch im Handwerk ist die Arbeit immer weniger zeit- und ortsgebunden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, nehmen die Unternehmen immer weitere Anfahrtswege in Kauf. Welche Wegezeiten können den Arbeitnehmern als Arbeitszeit angerechnet werden? Ein neues Merkblatt des UDH hilft bei dieser Frage weiter.

Das Zurücklegen längerer Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz erfordert auch von den Arbeitnehmern eine größere Flexibilität. Welche Wegezeiten dabei als Arbeitszeit anzusehen sind, ist oftmals schwierig zu beurteilen, da der Begriff der "Wegezeit" in der Praxis unterschiedlich gebraucht wird und auch das Gesetz keine Definition vorgibt.

Nach zahlreichen Anfragen aus der Handwerksorganisation und von Unternehmen hat der UDH ein Merkblatt erstellt. Beantwortet werden darin die Fragen, wann Fahrtzeiten des Arbeitnehmers als Arbeitszeit im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes gewertet werden können und wann diese vergütungspflichtig sind.

Das Merkblatt "Wegezeit und Arbeitszeit" gibt nicht nur einen Überblick über die rechtlichen Gesichtspunkte rund um das Thema Wegegzeiten, sondern veranschaulicht diese auch anhand von Beispielen.

Quelle: www.handwerksblatt.de

10.08.2010

Handwerk und Banken - Manchmal ist Reden Gold

Nach der wirtschaftlichen Durststrecke klagen viele Betriebe über Geldsorgen – die Krise hat auch im Handwerk an den Kapitalreserven gezehrt. Da hilft nur: sich rüsten und die Liquiditätsplanung verbessern. Aber an Geld zu kommen ist im Moment nicht einfach. So klappt das Bankgespräch in Zukunft besser:

Die Kreditinstitute verlangen immer mehr Sicherheiten und für den Kreditantrag müssen mehr Unterlagen eingereicht werden. Das macht es für Unternehmen immer schwieriger, bei aktuellem Bedarf kurzfristig finanzielle Mittel zu erhalten. Dabei könnte mehr Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten - bei den Betrieben und den Banken - für einen reibungsloseren Umgang sorgen.

Bei einer Informationstagung in der Handwerkskammer Düsseldorf gaben Vertreter der Volksbank Düsseldorf Neuss und der Bürgschaftsbank NRW sowie erfahrene Unternehmenspraktiker handfeste Tipps, wie Handwerksfirmen ihr Rating verbessern und damit schneller an Kredite kommen können.

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02.08.2010

Handwerk kritisiert GEZ-Reform

Die alte GEZ-Gebühr gibt es bald nicht mehr. Die Abgabe soll künftig geräteunabhängig gezahlt werden. Der Entwurf sieht vor, ab 2013 einen Beitrag für jeden Haushalt und jede Betriebsstätte zu erheben – gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter. Das Handwerk befürchtet zusätzliche Belastungen für die Betriebe. Wie viel auf Sie zukommt, ermittelt ein neuer Gebührenrechner.

Die Umstellung auf einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag ist aus Sicht von Wirtschaftsverbänden – darunter auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – zwar grundsätzlich richtig. Allerdings ist es aus ihrer Sicht falsch, neben den Nutzern auch Betriebe in die Beitragspflicht einzubeziehen. Weil sich die neue Gebühr auf jede einzelne Betriebsstätte beziehen soll, drohten höhere Belastungen für die Wirtschaft, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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27.07.2010

Reklamationen als Botschaft

In der letzten Woche haben wir bereits über dringend erforderliche verkäuferische Kompetenz im harten SHK-Wettbewerbsumfeld mit folgenden Inhalten vorgestellt: „Warum Sie mit guter Fragetechnik Ihre Kunden „steuern“ können“ und „Warum Sie Preisgespräche vermeiden sollten“. In diesem neuen Fachbeitrag informiert Sie Ewald W. Schneider über den richtigen Umgang mit Reklamationen.

Richtiger Umgang mit Reklamationen

Beherzigen Sie in diesem Zusammenhang einige Regeln:

  • Der reklamierende Kunde muss die Möglichkeit haben Dampf abzulassen, um ruhiger werden zu können – das befreit!
  • Wenn Ihr Kunde „Dampf ablässt“, unterbrechen Sie ihn auf gar keinen Fall!
  • Durch den Widerspruch oder die Verniedlichung des Verkäufers wird die Kundenerregung auch nicht abgebaut – im Gegenteil, die Verärgerung wird gefährlich erhöht. Hier bieten sich rhetorische Formulierungen an, wie:
  • „Ich verstehe Ihren Ärger. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass gerade Sie, Frau Meier, solch einen Ärger mit unserem Unternehmen hatten“.
Wenn Sie nach dieser Phase entspannt am Verhandlungstisch sitzen, Ihr Kunde womöglich eine Tasse (guten) Kaffee mit Ihnen trinkt, ist das Schwierigste bereits erledigt. Jetzt müssen Sie sorgfältig den Sachverhalt schriftlich fixieren. Die in der Erregungsphase Ihres Kunden übertriebene Darstellung wird dadurch relativiert und wesentlich reduziert. Auch Psychotherapeuten pflegen so zu arbeiten.

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21.07.2010

Preisgespräche vermeiden - Den Kunden richtig steuern

Im harten SHK-Wettbewerbsumfeld ist es für Handwerker hilfreich, sich schrittweise auch zum Verkäufer zu entwickeln, den Kunden mit richtiger Fragetechnik zu „steuern“ und das Verkaufsgespräch nicht auf ein „Preisgespräch“ zu reduzieren. Im folgenden Fachbeitrag erläutert Ewald W. Schneider wie man erfolgreicher durch gekonnte Fragetechniken wird.

Die meisten Menschen sind sich leider nicht bewusst, dass gerade der clevere Umgang mit Fragetechniken die Grundlage für gute Verhandlungstechniken und auch gutes Führen darstellt. Aus der Sicht von Rhetorikern gibt es viele Fragetechniken. Praktikabel und wichtig sind jedoch nur die öffnenden „WFragen“. Diese Fragetechnik fängt fast immer an mit: Wo? Wie? Was? Wer? Welche?

Wenn Ihr Gesprächspartner auf die gestellte Frage nur kurz und knapp mit „Ja“ oder „Nein“ antwortet, haben Sie Ihre Frage sicher falsch formuliert.

Wenn Sie eine „W-Frage“ stellen, „öffnen“ Sie Ihren Gesprächspartner. Dieser gibt Ihnen in aller Regel gerne eine umfassende Antwort. Der clevere Verkäufer redet ungern viel und lässt sich lieber im Rahmen seiner Bedarfsanalyse“ seine Fragen beantworten. Wenn Sie z.B. Ihrem Kunden eine neue Wärmepumpenanlage verkaufen wollen, sollten Sie unbedingt mehrere „W-Fragen“ stellen. Häufig wird der Kunde dann auch einige „Einwände“ haben. Diese Einwände stellen dann aus der Sicht von Profiverkäufern eine Quasizustimmung dar. Aus der Sicht von „Produkterklärern“ (Antiverkäufertyp) gilt es jetzt jedoch die Einwände zu entkräften und im schlimmsten Falle sich und sein Produkt zu rechtfertigen.

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12.07.2010

Schutz vor teuren Missgeschicken

Betriebshaftpflichtversicherung: Auf diese Police sollte kein Handwerksbetrieb verzichten, denn ohne diesen Schutz könnte schon ein kleiner Fehltritt das Unternehmen finanziell ruinieren.

Ein herabfallendes Werkzeug, das ein parkendes Auto oder womöglich sogar einen Fußgänger trifft: Es geht so schnell, dass durch die betriebliche Tätigkeit ein kleiner oder großer Schaden entsteht. Sicherheit bietet für solche Situationen die Betriebshaftpflichtversicherung: „Diese Police ist für jeden Handwerksbetrieb unbedingt notwendig, denn der Versicherer springt ein, wenn der Unternehmer für einen Schaden haftet“, sagt Hans Gerlitz, Unternehmensberater bei der Handwerkskammer Düsseldorf. Selbst erfahrenen Handwerkern könne eine Unachtsamkeit oder ein Missgeschick unterlaufen. Und dieses könne ohne Versicherung zu einer enormen finanziellen Belastung werden: „Denn der Unternehmer haftet komplett für die Schäden, die jemand anderem mit und durch den Betrieb entstehen“, so Gerlitz, „und er haftet damit auch für die Schäden, die seine



Mitarbeiter verursacht haben.“

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03.07.2010

Branchen laufen Sturm gegen Förderstopp

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wurde eingestellt: Die Handwerksbetriebe beklagen eine Fülle stornierter Aufträge.


Handwerker und Hausbesitzer sind über den Förderstopp für umweltfreundliche Wärmetechnik verärgert. "Das Hin und Her in der Förderpolitik ist nicht auszuhalten", sagte Michael Reiner in einer Umfrage von DHZ-online zum Stopp des Marktanreizprogramms (MAP) zur Förderung von Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen. "Ich habe schon drei Aufträge für die Installation von thermischen Solaranlagen im Wert von 45.000 Euro verloren", beschreibt er die Folgen für seinen Drei-Mann-Betrieb in Wang bei München. Wer bei einer Anlage im Wert von rund 15.000 Euro auf einen Zuschuss von rund 4.500 Euro verzichten müsse, überlege es sich eben anders. Nicht immer sind die Zuschüsse so hoch: "Im Durchschnitt liegen sie für die Solarthermie bei zwölf Prozent, bei der Biomasse bei 13 Prozent und bei Wärmepumpen bei 14 Prozent", berichtet Referatsleiter Gerhard Schallenberg vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


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01.07.2010

Mit Selbstcheck Materialkosten sparen

Kluger Materialeinsatz im Produzierenden Gewerbe rechnet sich mehr denn je. Denn immerhin macht Material rund 46 Prozent der Kosten aus. Hier liegen erhebliche Einsparpotenziale. Ein neuer Materialeffizienz-Selbstcheck des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, wo und wie Unternehmer sparen können.

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18.06.2010

Wie wird man ein Top-100-Handwerker?

Die Teilnahme an Top-100-Wettbewerben kann Handwerker im Marketing und für die eigene Entwickung viel bringen. Doch ohne Fleiß kein Preis.

Wie ist sie denn nun so privat, Auge in Auge, die Birgit Schrowange? Diese Frage hören Beate und Axel-Otto Schulz momentan ständig, denn seit ein paar Wochen dürfen die Oldenburger Geschwister mit dem Namen der Talkshow-Lady werben - seit sie ihnen die Auszeichnung als Top-100-Augenoptiker überreichte.

An diesem Wettbewerb haben die Schulzes bereits zum zweiten Mal erfolgreich teilgenommen, und die Resonanz war jedes Mal "ausgezeichnet". "Es ist schon etwas Besonderes wenn der eigene Service bundesweit zu den Top 100 gehört, dadurch setzen wir uns natürlich von den Wettbewerbern ab", sagt Axel-Otto Schulz.

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03.06.2010

Branchen laufen Sturm gegen Förderstopp

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wurde eingestellt: Die Handwerksbetriebe beklagen eine Fülle stornierter Aufträge.


Handwerker und Hausbesitzer sind über den Förderstopp für umweltfreundliche Wärmetechnik verärgert. "Das Hin und Her in der Förderpolitik ist nicht auszuhalten", sagte Michael Reiner in einer Umfrage von DHZ-online zum Stopp des Marktanreizprogramms (MAP) zur Förderung von Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen. "Ich habe schon drei Aufträge für die Installation von thermischen Solaranlagen im Wert von 45.000 Euro verloren", beschreibt er die Folgen für seinen Drei-Mann-Betrieb in Wang bei München. Wer bei einer Anlage im Wert von rund 15.000 Euro auf einen Zuschuss von rund 4.500 Euro verzichten müsse, überlege es sich eben anders. Nicht immer sind die Zuschüsse so hoch: "Im Durchschnitt liegen sie für die Solarthermie bei zwölf Prozent, bei der Biomasse bei 13 Prozent und bei Wärmepumpen bei 14 Prozent", berichtet Referatsleiter Gerhard Schallenberg vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


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28.05.2010

Handwerker bei Leistungsgarantien nicht in der Pflicht

Die Hersteller von Solarmodulen umwerben ihre Kunden mit langfristigen Leistungsgarantien. Sie versprechen, dass die Fotovoltaikanlagen auch in 15 oder 20 Jahren noch einen Großteil ihrer Leistung bringen. Diese Zusagen sind Teil der Kalkulation, auf die sich die Kunden bei der Investition in Fotovoltaik verlassen. Doch bei der Durchsetzung sind die Kunden auf Kulanz von Handwerkern und Herstellern angewiesen, einen Rechtsanspruch auf Anlagen, die wirklich 20 Jahre die versprochene Leistung bringen, haben sie kaum.

Das Fachmagazin Photon kritisiert, dass die Hürden sehr hoch sind, wenn die Kunden diese Garantien wirklich einfordern. Das Magazin hat sich die Garantiebedingungen angeschaut und Schulnoten verteilt. Die Bestnote war ein mageres befriedigend für jeden vierten Hersteller. Günter Haug, Geschäftsführer des Solarhändlers MHH räumt ein, dass die Garantiebedingungen der Hersteller "wenn man sie rechtlich ganz kritisch betrachtet oftmals lückenhaft sind und mancherlei Auswege enthalten." Sein Rat: Keine No-Name-Produkte verwenden, sondern auf Markenprodukte setzen. Dann könne man eher mit Kulanz rechnen. Schließlich hätten die Hersteller einen Ruf zu verlieren. Für Lars Waldmann von Schott Solar ist klar, dass es keine Ausweichklauseln in den Garantiebedingungen für Fotovoltaik-Module geben darf. Nicht immer könne man aber bei den langen Garantielaufzeiten einen Austausch der Produkte realisieren. Im Einzelfall müssten die Hersteller die Möglichkeit haben, auch Zahlungen für entgangene Einnahmen zu leisten oder andere Module zu liefern.


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